EK-basierte Gebühren (% vom Einkaufspreis)
Stand: 18. Juli 2026
Eine EK-basierte Gebühr berechnet einen Prozentsatz Ihres Einkaufspreises (Kosten pro Artikel) statt des Verkaufspreises. Abgaben, die am Einkauf hängen, allen voran Importzölle, lassen sich so in echter Höhe weitergeben, ohne Marge preiszugeben oder zu verzerren.
Warum EK und nicht VK?
Zölle bemessen sich am Zollwert, also nahe an Ihrem Einkauf. Ein Artikel kostet Sie 40 und verkauft sich für 100, bei 10 % Zoll:
| Ansatz | Berechnete Gebühr | Ergebnis |
|---|---|---|
| 10 % vom Verkaufspreis | 10,00 | Kundschaft zahlt zu viel; Sie kassieren das 2,5-Fache des Zolls. |
| 10 % vom EK | 4,00 | Exakt der gezahlte Zoll. Ehrlich und belastbar. |
Dieselbe Logik trägt Frachtumlagen und jede Durchreichung, die mit dem Wareneinsatz skaliert.
Warenkorb- oder Produktgebühr
- Warenkorbgebühr: Prozent der EK-Summe des ganzen Warenkorbs; Artikel ohne Kostenwert zählen als Null.
- Produktgebühr: Prozent vom EK nur der passenden Artikel. Mit Ursprungsland oder HS-Code treffen Sie genau die verzollte Ware: siehe die Zoll-Anleitung.
Checkliste
- Kosten pro Artikel auf den betroffenen Varianten pflegen (Shopify-Admin → Produkte → Variante → Inventar); fehlende Werte zählen 0.
- Optionale Unter- und Obergrenzen wie bei Prozentgebühren.
- Die Kundschaft sieht nur den Endbetrag als Position, nie Ihre Kostendaten.
Verwandt
- Zollaufschlag-Anleitung: Ursprung und HS-Code im Einsatz
- Bedingung EK-Zwischensumme: Gebühren am Wareneinsatz des Warenkorbs festmachen
- Die komplette Gebühren-Matrix